Die Ziele im Blick

 

"den Fussball fortlaufend zu verbessern und weltweit zu verbreiten, wobei der völkerverbindende, erzieherische, kulturelle und humanitäre Stellenwert des Fussballs berücksichtigt werden soll, und zwar im Einzelnen durch die Förderung des Fussballs durch Jugend- und Entwicklungsprogramme"

 

1. "greenwashing"

2. "talent pool"

 

1. Fokus: Das kurzfristige Ziel von bochumbolzt ist die aktive Säuberung der Bolzplatzumgebung. Mittelfristig ist es wichtig, dass die entfachte Mitmach-Stimmung über den Bolzplatz hinaus schwappt und die unmittelbare Nachbarschaft vom Müll befreit wird. Die veränderte Sichtweise und der neue Bezug zum Abfall beugt dabei Neuem vor. So werden langfristig auch auf politischer und wirtschaftlicher Ebene sinnvolle Anpassungen an die jetzige Normalität gepuscht. 

 

Prognose: Die enorme integrative und kommunikative Kraft des Fussballs und das neu geschulte Auge, werden das Müllaufkommen kurzfristig erhöhen, langfristig jedoch reinigt das Zusammenspiel unsere Stadt nachhaltig von unzähligen Arten der Energieverschwendung. 

 

2. Fokus: Mittelfristig bietet der Bolzplatz einen idealen Raum für schulische und außerschulische Projekttage. Er bietet Bochumer Mädchen und Jungen eine Chance ihre ganz eigenen Träume zu Leben. Sie selbstständig zu planen, zu organisieren und das Projekt für Mitschüler und Freunde aus dem gesamten Stadtgebiet erlebbar zu machen. Ob Fussball oder Theater, Musik oder Kunst, Gartenschaufel oder Taschenrechner, auf dem Bolzplatz findet jedes Talent eine nachbarschaftliche Bühne. Ein Ort, der zum beständigen Trainieren animiert. 

 

Prognose: Mittelfristig wird die vielseitige Talentsichtung interessante Talente ans Licht bringen und eine Stärkung des Ehrenamts, bzw. der Vereinsarbeit nach sich ziehen. Durch diesen neuen Schwung wird die Vielfalt an Sport- und Begegnungsmöglichkeiten in Bochum langfristig garantiert und angemessene Gegebenheiten zur Ausübung der Freizeitaktivitäten bereitgestellt. 

"Bochum Strategie 2030" - Die Zielsetzung unserer Stadt! 

 

"Das Wir-Gefühl ist die tragende Basis der Stadtgesellschaft. Die hohe Identifikation mit der eigenen Stadt ist praktisch ein Bochum-Gen. Es animiert die Menschen auch zu einem wichtigen Engagement im Sinne der eigenen Stadt, in der sie sich zuhause fühlen. Bochum ist eine weltoffene, tolerante und solidarische Stadt. Dies gilt auch für innovative kreative Milieus, denn Bochum ist ein Hotspot der Live-Kultur im Revier und hat darüber hinaus den Ruf, eine Großstadt mit Lebensgefühl zu sein." 

 

Unser Bochum-Gen kombiniert mit der vorbildlichen Partizipationskultur des modernen Bochumer Stadtmanagements macht eine erfolgreiche Umsetzung von bochumbolzt möglich. Die Stadt wird hier in Zukunft neben dem Aufbau niedrigschwelliger Beteiligungsangebote und Möglichkeiten des aktiven Mitwirkens, auch verstärkt das ehrenamtliche Engagement fördern. Gerade dem zweiten Aspekt, bei dem wir unsere Freizeit für Bochumer Vereine und unsere Mitbürger einsetzen, ist besonders hervorzuheben. Laut unserer Strategie ist das "der wesentliche Motor des gesellschaftlichen und sozialen Lebens der Stadt".

 

Des Weiteren befindet sich Bochum bereits in einem Wandel und legt sein Augenmerk verstärkt auf die Live-Kultur. In Bochum findet von der "Hochkultur der Spitzenklasse mit Breitenwirkung bis hin zu den kreativen Milieus und Quartiere", jede Kultur ein Zuhause. Dieses Zusammenspiel macht Bochum zu einer pulsierenden und kreativen Kulturstadt mit enormer Anziehungskraft weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Der Weg

 

Der erste wichtige Meilenstein und Wegweiser war das 1. Bochumer Bolzplatzturnier am 17. Juli 2018 auf dem Bolzplatz "In der Mark" in Höntrop. Dank der herzlichen Beteiligung der Falken, dem Fanprojekt, der GLS Bank und unserem Verein für Leibesübungen konnte ein erster Tag der Nachhaltigkeit und Gesundheit im Quartier gefeiert werden. 

 

Ein weiterer Meilenstein und ein erster Versuch für eine flächendeckende Umsetzung ist für 2019 geplant. An sechs Tagen werden in enger Zusammenarbeit mit den Falken, der Faninitiative und Spieltagspartnern - repräsentativ in jedem Bezirk - Bolzplatzturniere ausgetragen werden. 

 

Sechs Bolzplätze - Sechs Turniere - ein Ziel: Befreiung der Stadt vom Müll!

 

Um unser übergeordnetes Ziel im Aufmerksamkeitsbereich der Bürger zu halten, werden im selben Zeitraum sechs offene Aufräumaktionen organisiert. Straßenfeste, Wanderungen oder ein Smart Mob im Stadtpark sind mögliche Aktionstage und ideale Aufhänger den Spaß mit unseren Hausaufgaben zu verbinden. 

 

Wegbegleitend zu den regelmäßigen Aktionstagen kann bochumbolzt an städtischen Lehrorten Workshops anbieten. Die Teilnahme ist freiwillig und auch Eltern, Nachbarn und Freunden offen. Das Ziel dabei fest im Visier: Wie befreien wir unsere Stadt nachhaltig vom Müll? Und welche Rolle spielt der Fussball dabei?

Mittelfristig hat die Workshopreihe den Zweck, die Gründungen von schulischen Arbeitsgemeinschaften (AGs) für die aktive Pflege und Bewirtschaftung eines Bolzplatzes anzuregen. Ein wichtiger Partner hierfür: die offenen Ganztags-schulen. Begeistern wir die Lehrer und die Schüler von der Arbeit für den Bolzplatz, sind wir einem flächendeckenden Bolzplatzturnier spürbar nah. Jede AG kann mit tatkräftiger Unterstützung aus der Region ein Turnier auf dem heimischen Bolzplatz organisieren. Je vielseitiger desto interessanter. 

 

Prognose: Langfristig ist dabei der Kreativität und dem Einfallsreichtum der Schüler keinerlei Grenzen gesetzt. Verschiedenste Sport- und Kulturveranstaltungen sind auf dem nachbarschaftlichen Bolzplatz realisierbar. Dabei übernehmen die AGs die volle Verantwortung. Sie brainstormen, planen und organisieren die Aktionstage. Sie filtern die Wünsche und die besonderen Begabungen ihrer Freunde heraus und basteln gemeinsam einen Projekttag. Einen unvergesslichen Augenblick auf dem Bolzplatz. Von Schülern für Schüler.